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28.04.2021, 16:35 Uhr
Mit standortübergreifender Bauingenieurausbildung wird Studienangebot im Bereich Bauingenieurwesen erheblich ausgeweitet

 
Nachdem auf Initiative der Arbeitskreise für Finanzen von CDU- und SPD-Fraktion der Landtag vor einem Jahr aus der Rücklage des Sondervermögens Strategiefonds für 2020 und 2021 insgesamt 2,5 Millionen Euro für die Umsetzung des Konzepts der standortübergreifenden Bauingenieurausbildung zur Verfügung gestellt hat, haben das Land, die Universität Rostock, die Hochschule Neubrandenburg und die Hochschule Wismar inzwischen eine Teilzielvereinbarung über die standortübergreifende Ingenieurausbildung in den Bereichen Bauen, Landschaft und Umwelt abgeschlossen. 
 Anlässlich der Vorstellung des Vorhabens durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur erklärt der Haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Egbert Liskow: Nachdem auf Initiative der Arbeitskreise für Finanzen von CDU- und SPD-Fraktion der Landtag vor einem Jahr aus der Rücklage des Sondervermögens Strategiefonds für 2020 und 2021 insgesamt 2,5 Millionen Euro für die Umsetzung des Konzepts der standortübergreifenden Bauingenieurausbildung zur Verfügung gestellt hat, haben das Land, die Universität Rostock, die Hochschule Neubrandenburg und die Hochschule Wismar inzwischen eine Teilzielvereinbarung über die standortübergreifende Ingenieurausbildung in den Bereichen Bauen, Landschaft und Umwelt abgeschlossen. Anlässlich der Vorstellung des Vorhabens durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur erklärt der Haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Egbert Liskow:
„Die CDU-Fraktion hat sich seit langem für eine Ausweitung der Studienangebote im Bereich Bauingenieurwesen eingesetzt. Nur so können wir erreichen, dass sich mehr junge Menschen für ein solches Studium in Mecklenburg-Vorpommern entscheiden. Ohne die Umsteuerung in der Bauingenieurausbildung würde unser Land zweifellos auf einen massiven Mangel an Bauingenieuren zusteuern.
Insbesondere die Einstellung des Bauingenieurwesens an der Universität Rostock und der Hochschule Neubrandenburg durch die rot-rote Landesregierung Anfang des Jahrtausends war ein schwerer Fehler. Das gleiche gilt für den Stellenabbau in der Bauingenieurausbildung der letzten zwei Jahrzehnte, der zu dem aktuell schlechten Betreuungsschlüssel in Wismar von zeitweise 25 Studenten je wissenschaftlichem Mitarbeiter geführt hat. Viele Abiturienten sind bisher mangels eines universitären Bauingenieurstudiengangs in Mecklenburg-Vorpommern an Universitäten außerhalb des Landes abgewandert. Mit der Umsetzung der standortübergreifenden Ingenieurausbildung werden diese Fehler jetzt endlich behoben.
Ich freue mich, dass die Umsetzung des Konzepts der standortübergreifenden Ingenieurausbildung in den Bereichen Bauen, Landschaft und Umwelt nunmehr Fahrt aufnimmt. Ziel muss sein, dass, wie vom Landtag beschlossen, zum Wintersemester 2021/2022 die ersten zusätzlichen Studienangebote bereitstehen. An der Hochschule Neubrandenburg sollte die Einschreibung in einen Studiengang Bauingenieurwesen möglich sein, an der Universität Rostock der universitäre Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen starten.
Die CDU-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass zukünftig im Landeshaushalt ausreichend Mittel für die vollständige Umsetzung der standortübergreifenden Ingenieurausbildung eingeplant werden. Die Kosten von langfristig knapp 5 Millionen Euro jährlich stellen zwar eine haushaltspolitische Herausforderung dar. Ein Verzicht auf die Ausweitung der Studienangebote jedoch würde durch den zunehmenden Mangel an Bauingenieuren volkswirtschaftlich wesentlich höhere Kosten nach sich ziehen. Nur mit mehr Bauingenieuren können wir die vorhandenen finanziellen Mittel auch in Bauvorhaben umsetzen und den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur auf Ebene der Kommunen, wie des Landes beschleunigen.“
 

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